ZAUBERMITTEL

 

Die Fantasie weiß weit mehr als das Wissen, das steht für mich fest.
Ich glaube an die Kraft der Mythen, Geschichten und Träume,
die uns tief in der Seele berühren
und uns miteinander verweben.

Das beste Heilmittel für Schmerz und Leid ist das Lachen.
Und stärker als der Tod ist die Liebe, ist die Neugier aufs Leben.

 

(Marianne Kaindl, frei nach Robert Fulghum)

 

WER ICH BIN, WIE ICH SCHREIBE…

Ich bin in den braven 50er Jahren geboren, als Tochter eines ehrgeizigen Kaufmanns – und einer fantasiebegabten Buchhändlerin. Bücher faszinierten mich von klein auf, Buchführung: eher weniger. Mein erstes Werk verfasste ich mit sieben. Es war ein Märchen, in dem meine Mutter die Hauptrolle spielte, und ich habe es selbst illustriert.

Dann packte mich der Wind des Lebens und zauste an mir herum, knallte mich gegen Wände, drückte mich zu Boden, und ich überstand das alles, weil ich mein Lachen nicht verlor und weil ich den Weg nach Phantasien kannte.

Ich studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Buchwesen. Befasste mich mit Platon, Goethe, Eichendorff, mit Kafka, Celan und Ingeborg Bachmann, mit Hesse, mit C. G. Jung. Nach dem Studium eröffneten mir Multimedia, Drehbuchschreiben, Storytelling neue Welten. Ich stellte begeistert fest, dass Phantasien viel größer ist als ich gedacht hatte, dass es weit in der Zeit zurück reicht und bis in die Tiefen der Seele. Inzwischen sind ungefähr fünftausend Bücher bei mir eingezogen, in meinem alten Haus am Bodensee. Und sechs Katzen.

Wenn ich davon erzähle, wie meine Samtpfoten Kriminalfälle lösen, dann ist das nicht nur niedlich. Es fließt da vieles mit ein: Die Geschichten, die ich in all den Jahren gehört und gelesen habe, die Glücksmomente und die Katastrophen meines eigenen Lebens. Die Erfahrung, dass Tapferkeit, Eigensinn, Geduld und Lachen gegen die Widrigkeiten des Lebens helfen. Das Vertrauen in die Kraft der Geschichten und Mythen. Und das Wissen, dass, wer sechs Katzen hat, vom Schicksal beschenkt ist.

Ich liebe Bücher.
Ich liebe es, Bücher zu schreiben und mit ihnen Türen zu öffnen, die nach Phantasien führen.

Liebe Frau Kaindl, ich möchte Kontakt mit Ihnen aufnehmen!

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